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Zündeleien
Ein Schein durchbricht die dunkle Nacht,
die Sterne schweigen ohne Lieder.
Das Herz, das neben dir gewacht,
kniet weinend auf der Erde nieder.
Es lodern Flammen in die Luft
und niemand kommt um dich zu retten.
Ich rieche ihn, den letzten Duft.
Er zerrt an mir, wie enge Ketten.
Ich nehme deine Hand und singe.
Ein Lied, dass niemand wirklich kennt.
Merk wie ich mit dem Tode ringe,
aus Liebe, die man Freundschaft nennt.
Ich muss dich nun alleine lassen,
der Schmerz zerbricht mir meinen Mut.
Ich bitte dich, mich nicht zu hassen,
zu heiß ist längst die Todesglut.
Von Ferne höre ich Sirenen
und Menschen kommen angerannt.
Ich spüre meine heißen Tränen,
Sie fallen auf verbranntes Land.
Heut stehe ich an deinem Stein,
nach dreißig endlos, langen Jahren.
Die Freundschaft wird unendlich sein,
weil wir wie Brüder waren.
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